Seit 9. April steht er in der Cupra City Garage, der neue Raval: Und plötzlich kommen die Interessenten verstärkt in die Location in der Maysedergasse, um sich das 4,04 Meter kurze Elektroauto mit viel Platz im Innenraum anzuschauen. Der Raval ist das einzige Auto aus dem Quartett des Volkswagen Konzerns, das noch vor dem Sommer, nämlich in der 3. Juni-Woche, bei den Händlern stehen wird. Der VW ID. Polo folgt im September, der Škoda Epiq im Oktober und der VW ID. Cross im Dezember. 

„Im Schnitt kommen täglich 80 bis 120 Leute, um sich den neuen Raval anzuschauen“, sagt Timo Sommerauer, BA, der für Seat und Cupra zuständige Markenleiter bei Porsche Austria. Das sei das Acht- bis Zehnfache der bisherigen Besucherzahl. „Die Leute wollen das echte Auto anschauen, nachdem sie es ja bisher nur getarnt gekannt haben“, sagt Sommerauer. „Bisher hat es auch schon mehr als 500 Kaufabschlüsse gegeben, obwohl dies nur für die stärkeren Versionen Endurance und VZ möglich ist, die im Juni nach Österreich kommen.“ Daneben gebe es aber auch die Möglichkeit des Prebookings für das günstigere Modell, das aber erst im Herbst in Österreich eintrifft (ab 22.900 Euro). Vor allem Firmenkunden, denen neben der Ladegeschwindigkeit auch die Reichweite wichtig sei, würden sich für den VZ oder den Endurance entscheiden. 

Fast 70 Prozent mehr E-Autos im 1. Quartal

Mit dem Raval will Cupra den Anteil an Elektro-autos weiter erhöhen. Hatten im Vorjahr 24,0 Prozent aller Cupra einen Elektromotor (und 2024 sogar 28,7 Prozent), so sollen es heuer bis Jahresende 35 Prozent werden. Rechnet man auch die Plug-in-Hybride dazu, waren 37,9 Prozent aller neuen Cupra im Jahr 2025 elektrifiziert (nach 33,6 Prozent im Jahr 2024). Bei der Erreichung der Ziele ist man laut Sommer-auer auf einem guten Weg: Beim E-Auto-Absatz von Cupra habe es im 1. Quartal ein Plus von 69,8 Prozent gegeben: „Und das noch vor Einführung des Raval und dem Facelift des Born.“ Mit Raval (ab 22.900 Euro), Born (ab 28.900 Euro) und Tavascan (ab 36.000 Euro) hat Cupra nun 3 unterschiedliche Elektroautos im Programm.

Laut Mag. Wolfgang Wurm, Geschäftsführer von Porsche Austria, wurden im 1. Quartal in Österreich 6.827 E-Autos aus dem Volkswagen Konzern neu zugelassen, das ist ein Plus von 13,7 Prozent im Vergleich zu den 6.005 Einheiten im 1. Quartal 2025.