Mit knapp 400 Ausstellern aus 33 Ländern und rund 14.600 Teilnehmenden aus 110 Ländern hat die „Tire“ 2026 ihre Position als internationale Leitmesse der Reifen- und Räderbranche erneut bestätigt, bilanzierte der Veranstalter am Donnerstagabend nach Messeschluss. An den vier Messetagen waren nicht nur besonders viele asiatische Marken, sondern auch ein hoher Anteil internationaler Besucher aufgefallen, was „die globale Relevanz der Messe unterstrich“.

Freie Räume wurden genutzt

Messedirektor Ingo Riedeberger bemühte, auf große abwesende (oder nur auf Kleinstständen vertretene) Marken angesprochen, eine Fußballmetapher: Frei werdende Räume würden von anderen genutzt. Auch am „Walk of Services“ waren Anbieter von digitalen Angeboten und zusätzlichen Dienstleistungen stark vertreten. Die Beteiligung aus Reifenfachhandel und Werkstattumfeld sei deutlich gewachsen, so der Veranstalter: Von 147 teilnehmenden Unternehmen waren 44 Neuaussteller im Service-Bereich. 

„Wir haben eine Plattform geschaffen, die konkrete Lösungen und neue Perspektiven für Handel und Werkstätten bietet. Die Beteiligung und das Besucher-interesse zeigen die Relevanz des Themas“, meinte Stephan Helm, Vorsitzender des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV). Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Kreislaufwirtschaft, das von diversen Ausstellern ebenso bespielt wurde wie durch Vorträge und Diskussionen. 

Lesen Sie unseren großen Nachbericht mit vielen Bildern von der Tire Cologne im REIFEN-Spezial im Juli!