Zu Jahresbeginn hatte Christian Heider, Geschäftsführer von Mazda Austria, für das Kalenderjahr 2026 ein Plus von 17 Prozent bei den Neuzulassungen seiner Marke angekündigt: „Noch arbeiten wir daran, dieses Ziel zu erreichen“, meint der Chef des japanischen Importeurs. Mazda kam in Österreich in den ersten 8 Monaten auf 4.346 Neuzulassungen, das ist ein Wachstum von 6,83 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: Da der Gesamtmarkt um 12,02 Prozent wuchs, sank der Anteil von Mazda von 2,15 auf 2,05 Prozent. Der Grund dafür liege vor allem darin, dass „wir im Jänner und Februar den Start etwas verschlafen haben“, so Heider. Hingegen seien der März und April perfekt gewesen. „Der neue CX-5 hat den Turnaround gebracht.“
Auch die folgenden Monate seien gut und sogar der Juli/August „nicht so verkehrt“ gewesen. „Uns fehlen noch 400 Autos. Aber jeder Händler gibt Vollgas, und mit dem neuen CX-6e können wir die Kunden noch einmal aktivieren.“
„Jetzt auch dabei“ bei Elektro-SUV
Die Verfügbarkeit des neuen vollelektrischen Mazda sei gut, sagt Heider, der von diesem Modell heuer noch 600 Fahrzeuge ausliefern will. In einem Volljahr sollen es dann 700 bis 800 Einheiten vom CX-6e sein. „Ein Viertel der österreichischen Neuzulassungen sind Elektroautos, und die meisten davon SUVs. Da sind wir jetzt auch dabei.“
Heider glaubt nicht, dass der Launch des CX-6e Auswirkungen auf den Verkauf des CX-5 haben wird: „Der CX-5 spricht in erster Linie seine Stammkunden an und ist auch im Design ganz bewusst an das bisherige Modell angelehnt.“ Hingegen sei der CX-6e viel progressiver, um neue Kunden zu bringen.
Bei der Händlerkonferenz in Linz am 21. Oktober wird Mazda den Partnern auch das Konzept zur neuen CI präsentieren: Derzeit gibt es 3 Pilothändler in Europa, einer davon ist in Bayern. Ab Anfang 2027 können die ersten Händler die neue CI bestellen, die Umsetzung erfolgt ab dem 1. Halbjahr. „Wir haben uns ganz bewusst entschieden, die Fliesen des aktuellen Konzepts zu übernehmen“, sagt Heider und entkräftet gleich zu Beginn einen möglichen großen Konfliktpunkt. Die Farbe Schwarz werde wie bisher im Innenraum dominieren, es werde aber „neue Möbel-elemente“ geben und die Außen-CI werde an das neue Logo angepasst. Die Umsetzung der neuen CI soll in rund 2 Jahren abgeschlossen sein.
