Nach der Rückkehr zu einem positiven EBITDA im ersten Quartal 2026 und einem positiven EBIT im 2. Quartal 2026 habe die Gruppe ihre erfreuliche Ergebnisentwicklung im 3. Quartal 2026 fortgesetzt. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich um rund 10 Mio. € im Vergleich zum 2. Quartal auf EUR 11,3 Mio. erhöht und damit den höchsten Quartalswert seit Abschluss der Restrukturierungsmaßnahmen erreicht. Auch die EBITDA-Marge habe weiter zugenommen und sei auf 11,6 % gestiegen. Das Motorradgeschäft setzte seine positive Entwicklung im 3. Quartal 2026 fort und verzeichnete deutliche Zuwächse bei Umsatz und Absatz. Der Motorrad-Absatz stieg um 51,1 % auf 47.390 Einheiten (nach 31.362 Einheiten in Q3/25). Der Motorrad-Umsatz der Marken KTM, Husqvarna Motorcycles und GASGAS stieg sogar um 84,0 % auf EUR 288,3 Mio. nach 156,6 Mio. € in Q3/25. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 57,0 % auf 351,1 Mio. € (nach EUR 223,6 Mio. in Q3/25). In den ersten 9Monaten 2026 belief sich der Konzernumsatz auf 1.05 Mrd. € (nach EUR 648,8 Mio. in Q3 YTD 2025).
Deutlicher Verkaufsanstieg
Auch auf Neun-Monats-Sicht setzte sich die positive Entwicklung fort. Insgesamt wurden 136.363 Motorräder der Marken KTM, Husqvarna Motorcycles und GasGas verkauft, was einem Anstieg von 75,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (77.748 Einheiten) entspricht. Noch stärker entwickelte sich der Motorrad-Umsatz, der sich im gleichen Zeitraum nahezu verdoppelte und 867,9 Mio. € erreichte (434,4 Mio. Q3 2025). Zusätzlich wurden in Indien 91.704 Motorräder direkt durch Bajaj verkauft (55.427 Einheiten Q3 2025). Damit belief sich der weltweite Motorradabsatz der Marken KTM, Husqvarna Motorcycles und GasGas nach den ersten 3 Quartalen auf insgesamt 228.067 Einheiten (133.175 Einheiten Q3 2025). Nach der erfolgreichen Bestandsreduktion in den Vorquartalen seien die weltweiten Motorradbestände innerhalb der Gruppe sowie bei Händlern und Importeuren auch im dritten Quartal auf einem nachhaltig effizienten Niveau stabil geblieben.
Overheadkosten spürbar gesenkt
Trotz des deutlichen Umsatzwachstums habe die Bajaj Mobility AG ihre Overheadkosten im Neun-Monats-Vergleich gegenüber dem Vorjahreszeitraum (exkl. Sanierungsgewinn und Entkonsolidierungseffekt MV Agusta) um 96,9 Mio. € auf 255,1 Mio € reduzieren können. Dazu hätten insbesondere Einsparungen bei den Verwaltungs- und Infrastrukturkosten sowie niedrigere Vertriebs- und Marketingaufwendungen beigetragen. Der im 1. Quartal eingeleitete Personalabbau sei im 3. Quartal vollständig abgeschlossen und zusätzlich die Gesellschafts- und Organisationsstrukturen weiter verschlankt worden.
Schwerpunkt liegt auf nachhaltiger Steigerung der Profitabilität
CFO Petra Preining: „Nach dem ersten positiven operativen EBIT im 2. Quartal 2026 konnten wir die Profitabilität im dritten Quartal nochmals deutlich steigern. Gleichzeitig haben wir unsere Kostenstruktur weiter verbessert und die Lagerbestände auf einem nachhaltig effizienten Niveau gehalten. Diese Entwicklung bestätigt, dass wir die richtigen Maßnahmen umgesetzt haben und auf einem soliden finanziellen Fundament aufbauen können.“ CEO Gottfried Neumeister: „Die Ergebnisse des dritten Quartals bestätigen die Stärke unserer Marken und unseres Produktportfolios. Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorne: Mit neuen Modellen, einer wegweisenden Technologiepremiere auf der EICMA und einem klaren Fokus auf Innovation investieren wir konsequent in die Zukunft des Motorradfahrens. Unser Ziel ist es nicht nur, unsere Marktposition weiter auszubauen, sondern die technologische Entwicklung unserer Branche aktiv mitzugestalten.“ Für das weitere Geschäftsjahr liege der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Steigerung der Profitabilität und der Verbesserung des Free Cashflows. Dazu werde die Bajaj Mobility AG die Kosten- und Organisationsstrukturen weiter optimieren, den Fokus auf die Steuerung des Produkt- und Projektportfolios legen und die Lagerbestände auf einem nachhaltig effizienten Niveau halten.
