Spätestens seit dem Seal 6 DM-i hat der chinesische Hersteller BYD klargemacht, dass man in der Plug-in-Hybrid-Technologie eine wichtige Brück vom Verbrenner zum E-Auto sieht. Und nach dem Seal U DM-i im SUV- und dem besagten Seal 6 im Kombi-Segment, bringt BYD nun mit dem Dolphin G DM-i die Plug-in-Technik auch in die Kompaktklasse.
Ursprünglich zum Start von BYD in Österreich als reines E-Auto veröffentlicht, hat der Dolphin mit dem G bereits die zweite Ausprägung bekommen. Der Surf, weiterhin vollelektrisch, ist eine Spur kleiner als die nun präsentierte G. Technisch trumpft er mit einem thermischen Wirkungsgrad von 46,06 Prozent auf. „Ein Novum unter den Plug-ins“, weiß Pascal Sperger, Head of PR und Product Management bei BYD.
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Und auch Danijel Dzihic, Geschäftsführer der CCI Car Austria, der Importeursgesellschaft innerhalb des Denzel-Konzerns, ist überzeugt davon, dass der Dolphin G DM-i seine Daseinsberechtigung genießt: „Wir sehen in Plug-in eine Brückentechnologie vom Verbrenner zum E-Auto. Und gerade mit unserer DM-i Technologie ist es tatsächlich der perfekte Einstieg, da man schon mit ihr sehr viel elektrisch fahren und die Vorteile genießen kann.“
Zudem sei der Dolphin G der logische Schritt, denn das Kompakt-Segment ist das größte am heimischen Markt und hatte bisher noch kein Modell mit Plug-in-Technik.
Fünfstellig soll es sein
Für BYD war der Start in das Jahr bereits vor dem Launch des neuen Modells ein Erfolg. Zur Jahresmitte standen über 6.000 Neuzulassungen zu Buche. „Damit sind wir dort wo wir sein wollen, aber ehrlicherweise auch vor unserem Plan den wir vor 3 1/2 Jahren geschmiedet haben“, so Dzihic. Bis Jahresende ist die Schlagrichtung klar: „Wir wollen monatlich stabil über 1.000 Neuzulassungen schaffen. Wer rechnen kann weiß, was das bedeutet. Ein fünfstelliges Ergebnis bei den Neuzulassungen ist also mehr als realistisch.“
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Der BYD-Importeurschef betont aber, dass man sich nicht mit Tricks zu diesem Ergebnis zwingen will: „Wir verzichten bewusst auf Tageszulassungen und Co., weil wir gesund wachsen und nicht stolpern wollen. Und damit schaffen wir es auch zur Volumensmarke.“
