Manchmal hat man die Qual der Wahl: Welches Auto soll man denn nehmen für die ersten drei Runden auf dem Circuit Castellolí in den Hügeln von Katalonien? Den BMW M3 Competition Touring? Oder doch lieber das Corvette Stingray Coupé? Geworden ist es dann der Mercedes AMG C 63 S mit 510 PS. In 4,0 Sekunden von 0 auf 100, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit (leider nicht geschafft, dafür gab’s zu viele lustige Kurven auf dem Kurs). 

Was die vielen unterschiedlichen Sportautos miteinander verbindet? Sie alle waren mit Reifen desselben Herstellers unterwegs: Continental hatte nach Spanien eingeladen, um den SportContact 7 zu promoten. Und in der Liste der Autos zeigt sich, wie unterschiedlich die Dimensionen sind: Der Mercedes AMG hatte Pneus in der Dimension 245/35 R19 vorne und 265/35 R19 hinten aufgezogen, der etwas später getestete Toyota Supra GR (made in Graz) den SportContact 7 in der Größe 255/35 R19 vorne und 275/35 R 19 hinten. Und auch das „Renntaxi“, ein Porsche Cayman GT4 RS, war mit dem SportContact 7 unterwegs (235/40 R18 vorne und 265/40 R18 hinten). Die Fahrzeuge kleben auf der Strecke und geben ein Gefühl von absoluter Sicherheit. Und wenn man wenige Minuten später den direkten Vergleich mit Reifen von Mitbewerbern (stets in einem 2er-BMW) hat, wird es besonders spannend. Hier zeigt sich, was deutsche Ingenieurskunst bei den runden, schwarzen Dingern kann!

19 Werke hat Continental in 16 Ländern, dazu 16 Entwicklungszentren in 11 Ländern und 3 Testzentren in Europa und Nordamerika. Die Ansprüche werden immer größer: „Hatte im Jahr 1987 nur ein Ferrari F40 ein Drehmoment von 577 Nm, so bringt heute selbst ein Volkswagen ID.7 schon 679 Nm auf die Straße“, sagt Jan Oliver Götz von der Continental Produktinformation. Doch der Premium-Hersteller bringt natürlich nicht nur UHP-Reifen auf die Straße, sondern auch solche fürs Gelände: Und so konnten wir auch den Ineos Grenadier über Stock und Stein bewegen, mit CrossContact H/T in der Dimension 265/65 R18. Beeindruckend!