Das Fiat 2300 S Coupé verband Mitte der 1960er-Jahre sportliche Fahrleistungen mit dem Komfort eines viersitzigen Gran Turismo. Zur Technik gehörten ein von Carlo Abarth veredelter Reihensechszylinder, die Höchstgeschwindigkeit lag bei knapp 200 km/h.
Das bei willhaben angebotene Fahrzeug stammt aus der ab Herbst 1964 gebauten zweiten Serie. Diese erhielt unter anderem breitere Zierleisten, Lufteinlässe hinter den Vorderrädern, geänderte Sitze und Innenverkleidungen sowie ein Armaturenbrett aus Holz mit Nardi-Lenkrad.
Französischer Rennfahrer und Konstrukteur
Im Oktober 1966 wurde das Coupé neu an den französischen Rennfahrer und Konstrukteur André de Cortanze ausgeliefert, der unter anderem für Alpine, Peugeot, Sauber und Toyota tätig war. Das Fahrzeug blieb bis 2016 in seinem Besitz und wurde anschließend vom aktuellen Eigentümer übernommen sowie in Österreich historisch einzelgenehmigt.
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Bereits 2012 ließ de Cortanze den Fiat bei einem Spezialisten in Italien umfangreich restaurieren. Eine Fotodokumentation ist vorhanden und der Zustand wird mit Gesamtnote 2 angegeben.
Der von Carlo Abarth überarbeitete 2,3-Liter-Sechszylinder leistet dank zweier Weber-Horizontal-Doppelvergaser und einer schärferen Nockenwelle 150 PS. Die Kraftübertragung übernimmt ein manuelles Vierganggetriebe. Laut Anbieter sind weltweit weniger als 300 Exemplare erhalten.
Das Fiat 2300 S Coupé wird um 58.800 Euro bei willhaben angeboten. Der Verkauf erfolgt im Kundenauftrag ohne Gewährleistung.
