So haben der italienische Mineralölriese Eni und die BMW Group eine Vereinbarung getroffen, wonach BMW Fahrzeuge in Unternehmensflotten in Italien mit HVOlution betrieben werden, einem Diesel-Biokraftstoff, der von Enilive (einer Eni-Division) zu angeblich 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werde.
Aus Spanien vermelden gleichzeitig Toyota, Repsol, Bosch und BMW ein Projekt, in dem ein "zu 100 Prozent erneuerbares Benzin" namens Nexa95 zum Einsatz kommen soll. Ziel des Pilotprojekts sei es, das Potenzial von Fahrzeugen, die ausschließlich mit zugelassenen Kraftstoffen betrieben werden – man spricht von VEEF: vehicles running exclusively on eligible fuels – unter realen Bedingungen zu demonstrieren, heißt es.
Harald Gottsche, Geschäftsführer des BMW-Werks in Steyr, hat erst kürzlich im Anschluss an einen runden Tisch im österreichischen Wirtschaftsministerium die Bedeutung von CO2-neutralen Kraftstoffen für den Hersteller betont und von der EU geeignete Rahmenbedingungen für nicht-fossile Kraftstoffe gefordert.
